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Marinemuseum

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Das Marinemuseum in Varna befindet sich in dem attraktivsten Stadtteil – an der Meeresküste, am südlichen Punkt des Meeresgartens. In seinen Sälen, in der Freilichtsexposition sowie durch all seine Auftritte strebt das Museum nach der Aufbewahrung, Präsentation und Popularisierung der Seegeschichte Bulgariens.

Die ersten Schritte des Marinemuseums sind bereits im Jahr 1883 zu verzeichnen, als das Sammeln von Seeantiken in Russe durch die Offiziere aus der Donauer Flottille begann. Die erste öffentliche Exposition des Marinemuseums fand in Varna statt und wurde am 20. Mai 1923 dank der öffentlichen Organisation „Bulgarischer Volksseefahrtszusammenschluss“ eröffnet.

Seit 1955 bildet das Museum einen Teil vom System des Verteidigungsministeriums als Standort des Nationalen Marinemuseums dar. Das Gebäude, das es heute immer noch beherbergt, wurde Ende des 19. Jhs. errichtet und stellt ein Architekturdenkmal dar. 

In seinen Expositionen stellt das Museum die Seegeschichte Bulgariens in ihrer Ganzheit vor. Auf einer relativ begrenzten Fläche von circa 400 m² werden die wichtigen Momente und Prozesse von der bulgarischen Schifffahrt nachgezeichnet sowie der Aufbau einer Marineflotte, die Teilnahme unserer Matrosen am Serbisch - Bulgarischen Krieg (1885), am Balkankrieg (1912-1913), am Ersten (1914-1918) und Zweiten Weltkrieg (1939-1945). Ein besonderes Augenmerk wird auf den bedeutenden Sieg vom 21. November 1912 gerichtet, als das Torpedoboot „Drazki“ den türkischen Kreuzer „Hamidie“ im Schwarzen Meer erfolgreich torpedierte.

Die Besucher des Museums können originale antike Angeln und Schiffswracke besichtigen, herausgeholt vom Schwarzmeerboden; Verzierungen von Schiffsbugs; Uniformen von Matrosen und Offizieren. Tischmodelle zeigen die Vielfalt der Schiffszusammensetzung der Marine- und Handelsflotte in verschiedenen Perioden. Ausgestellt sind Marinefahnen, Torpedoboote, Optik von Leuchttürmen von der bulgarischen Küste und Auszeichnungen. Vorrichtungen und Werkzeuge vervollständigen die Vorstellung von der Spezifik der Seefahrtsberufe wie Navigation und Schiffsbau.

Im Rahmen der Freilichtsausstellung des Museums können die Besucher das Schiffsmuseum „Drazki“ besichtigen sowie das Torpedokutter 123-К, ein Minenräumboot, gebaut im Zeitraum des Zweiten Weltkrieges nach einem bulgarischen Projekt, die Segelyacht „Kor Karoli“, mit der Kapitän Georgi Georgiev im Zeitraum 1976-1977 die erste bulgarische selbstständige Weltseereise unternimmt. Präsentiert wird eine Sammlung von verschiedenen Typen von Seeminen, Schiffs- und Küstenkanonen und Angeln. Hier sind ebenso die Hubschrauber МI 4M und КА 25 C ausgestellt, die in der bulgarischen Wasserluftfahrt benutzt wurden.

Das Museum verfügt über eine reiche Fachbibliothek.
Das Marinemuseum ist in die Liste der 100 nationalen touristischen Objekte aufgenommen.

Das Marinemuseum ist zu Fuss oder mit Buslinien 17 A, 20 39 erreichbar (Bushaltestelle „Baseyna“ oder „Festivalen komplex“)

Eintritt:
Erwachsene - 4,08 € / 8 lv.
Kinder - 1,02 € / 2 lv. (кinder bis 7 Jahre - kostenlos)
Frei Eintritt - jeden letzten Mittwoch im Monat

Öffnungszeiten:
10:00 Uhr - 18:00 Uhr, geschlossen - Sonntag und Montag

Kontakt: 
2 „Primorski“ Blvd.
Telefonnummer: +359 52 731 523
E-Mail-Adresse: mus_maritime@abv.bg
www.museummaritime-bg.com

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