Die Architektur einer Stadt sowie ihre natürlichen Ressourcen und ihre Lage verleihen ihr ein individuelles Gepräge. Varna ist ein lebendiges Beispiel dafür und ist stolz auf ihre einzigartige Architektur.
Die Meeresbäder sind seit der Bekanntgabe von Varna zum Badeort in den frühen 1920er Jahren zu einem der Symbole der Stadt geworden.
Bereits in den vergangenen Jahrhunderten haben ausländische Reisende (Wissenschaftler, Diplomaten und Kaufleute) ihre Bewunderung für den Charme der Varnaer Küste nicht verborgen.
Gegen Mitte des 19. Jh. kamen die ersten leidenschaftlichen Liebhaber von Bädern hierher, um Gesundheit und Ruhe zu suchen.
Der Platz „Nezavisimost“ (Unabhängigkeit) ist der Hauptplatz von Varna, im historischen Herzen der Stadt. Seit der Zeit der Befreiung im Jahr 1878 wurde hier das weltliche und geistliche Leben der Stadt konzentriert. Heutzutage hier fängt die Fußgängezone an. Am Platz befinden sich das dramatische Theater „Stoyan Bachvarov“, der Bezirksgericht und der größte Stadtbrunnen.
Bei seinem Besuch im Jahre 1775 beschrieb der Franzose Chevalier die Stadt Varna: „ Es gibt etwa 16 000 Einwohner, 12 Moscheen, 2 Kirchen und einen Glockenturm, der vor 20 Jahren gebaut ist und in dem sich eine Uhr mit einer Glocke befindet...“ Von diesem Bericht wurde es klar, dass schon in der Mitte des XVIII. Jhs. Varna einen Uhrturm hatte.
Das Hauptpostamt von Varna befindet sich an einem der wichtigsten Kreuzungen in der Stadt – dem „Vladislav Varnenchik" Boulevard und „Saborni" Boulevard.
Das imposanteste Gebäude auf der „Preslav“ Straße ist für Hauptsitz der Varnaer Handels- und Industriekammer von den Architekten Dabko Dabkov und Stefan Venedikt Popov entworfen. Es wurde auf dieselbe Stelle des alten Pulverfasses (Baruthane) gebaut. Der Bau begann 1929 und endete 1933. Die Gesamtkosten betrugen 15,48 Mio. bulgarische Leva. Davon zahlte die Kammer 6,85 Mio. und der Industrieverband noch 8,6 Mio. Leva. Die Gemeinde gewährte kostenlose Zuschüsse - Fläche von 700 qm.
Das Gebäude von „Yunaschki Salon“ mit den einzigartigen hölzernen Ornamenten und Säulen wurde 1910 erbaut und ist seit 1982 als Denkmal für Kultur und Architektur zertifiziert.
Das monumentalе Gebäude des Rathauses Varna wurde 1981 als Zentrale der Kommunistischen Partei und von Komsomol in Varna erbaut.
Das erste Projekt wurde von den Architekten Galina Peteva, Todorichka Petkova und Angel Angelov entwickelt. Anschließend wird das Gebäude von einem Team unter der Leitung von Architekt Stefan Kolchev vollendet.
Eines der besterhaltenen Gebäude in Varna mit einer repräsentativen Architektur im Art-déco-Stil.
Das ehemalige Grand Hotel „Musalla“ wurde 1927 gebaut, nach einem Entwurf des Architekten Dabko Dabkov.
Dies ist die älteste Hochschule in Varna und befindet sich in einem Gebäude mit über hundertjähriger Geschichte. Dies ist eine der fünf akkreditierten Universitäten in Varna mit Fakultäten für Wirtschaft, Informatik, Management und anderen.
Die Wirtschaftsuniversität befindet sich am 77 „Kniaz Boris I" Boulevard und in der Nähe des zentralen Teils des Meeresgartens.
Der Platz „Ekzarh Josif“ befindet sich in der Stadtmitte von Varna. Er ist ein kreisformig Platz, der die Straßen „Mihail Koloni", „Stefan Karadscha", „Prespa", „Odrin", „Sv. Kliment", „27 Juli" und „Stefan Bogoridi" zasammenfasst.
Diese Balkenbrücke ist einzigartig für Bulgarien und selten für die Welt. Der Grund dafür sind die extrem ungünstigen geologischen Bedingungen in der schwierigste Teil der Konstruktion - von Varna bis zum zentralen Teil. Die Bodenschicht unter dem Wasser ist 3 - 4 m Lehm, darunter befinden sich 20 Meter wassergesättigten Treibsand und noch 46 Meter Schicht von Schleim. Erst auf eine Tiefe von 70 Metern ist die harte Schicht, auf denen man das Fundament tretten kann.
Beim Bau des neuen Hafens in Varna zum Beginn des 20. Jahrhunderts wurden drei weitere Leuchttürme gebaut - ein am Ende des Seehafens, ein am Ende des südlichen Wellenbrechers und ein am Seehafen, gegenüber dem südlichen.
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