
| Beginn: | 19:00 |
24.07.2026, 19:00 Uhr
Staatsoper Varna, Hauptbühne
Wiener Kammer Orchester spielt Mozart
Dirigent: Stefan Frucht
Soliste*innen von Barenboim-Said Akademie Berlin
Wolfgang Amadeus Mozart:
Sinfonia concertante für Violine und Viola Es-Dur KV 364 (320 d);
Sinfonia concertante für Violine, Viola und für Violine und Violoncello A-Dur – reconstruction by Wilby;
Sinfonie G-Moll KV 183 (“Little G minor”)
Das Konzert findet in Partnerschaft mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und dem Siemens Arts Program statt.
Mozart, Wien und Berlin sind die wichtigen Elemente in diesem Konzert, mit dem das Festival „Varna Sommer“ 270 Jahre seit der Geburt des großen österreichischen Komponisten feiert. Mozart schuf mit Leichtigkeit die besten Beispiele in diesem ungewöhnlichen, im 18. Jahrhundert in Paris blühenden Genre „Symphonie concertante“ und verlieh ihm neue Dimensionen und Glanz. Zum Abschluss hat der deutsche Dirigent und führende Kulturmanager Stefan Frucht die berühmte „kleine Sinfonie in g-Moll“ gewählt – die erste von Mozarts nur zwei Sinfonien in Moll unter seinen 41 (die zweite ist die berühmte 40. in g-Moll). Er war 17 Jahre alt, als er sie schrieb, aber dieses Alter im kompositorischen Leben von Mozart ist ganz anders; wir hören einen bereits gereiften Meister, der viele Eindrücke und Kenntnisse aus seinen Reisen gesammelt hat und mutig seine Vorstellung von Musik setzt.
Das Wiener Kammerorchester feiert 80 Jahre seit seiner Gründung im Jahr 1946 in einem der Musikzentren der Welt und behauptet weiterhin seinen Platz darin; verzaubert das Publikum in Österreich, Europa und den USA und arbeitet mit führenden Dirigenten und Solisten zusammen. Genau mit dem Wiener Kammerorchester debütierte Daniel Barenboim einst als Pianist, und jetzt werden Solisten der von ihm 2016 gegründeten Akademie in diesem anspruchsvollen Konzert auftreten. Sie ist die Fortsetzung eines anderen Projekts mit der Mission, die vereinigende Rolle der Musik zu fördern, das mit seinem Freund und Mitstreiter Edward Said – dem West-Eastern Divan Orchestra – verwirklicht wurde. Die Musikakademie trägt den Namen beider, obwohl Saïd (Professor für Englisch und vergleichende Literatur am Columbia University, Schriftsteller, Publizist) 2003 starb. Die Barenboim-Said-Akademie bildet talentierte Musiker aus dem Nahen Osten, Nordafrika und der ganzen Welt aus und bereitet sie nicht nur auf hohe musikalische Leistungen, sondern auch auf ein Leben mit hohen Werten vor.